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Das richtige Angelgerät ist Grundvoraussetzung für den Angelerfolg. Mit leichter, feinfühliger Ausrüstung angelt man nicht nur kraftsparender, sondern man kann den Köder präziser führen, den Grund genau abtasten und selbst zaghafte Bisse erkennen. Die Angelei mit leichten Solo-Pilkern von 30 g – 100 g oder mit Gummifischen hat in den letzten Jahren viele Fans gefunden und ettliche Dorsche gebracht.

Wer lieber mit Pilker und zwei Beifängern angelt, oder die Jigmontage benutzt, sollte folgendes Gerät auswählen:

Vor Rügens Küste besteht die Hauptbeute der Dorsche aus Hering, Sprotte und Sandaal. Hier sind Twister wenig erfolgreich und Pilker der fängigste Köder. Dadurch ist die Jigmethode nicht empfehlenswert.

Bitte verwenden Sie nur Multirollen, wenn Sie damit genauso weit werfen können, wie mit einer Stationärrolle. Wurfweite entscheidet oft über den Fangerfolg.

Grade, wenn die Dorsche nicht so reichlich da sind und auch noch wenig Drift herscht, ist es wichtig, dass jeder Angler sich auch etwas "Mühe" gibt. Die Dorsche springen nicht von alleine in die Kiste. . . 
Also: Beim Stoppen des Kutters erstmal SOFORT nach dem Hupen den Pilker am Kutter absinken lassen - nicht werfen !!! Unser Skipper hält nicht irgendwo, sondern er hat genau auf einem Schwarm oder Hotspot gestoppt. Mitangler beobachten. Erst wenn da bei Keinem was beißt, hochkurbeln, JETZT auswerfen und das Umfeld des Kutters absuchen. Auch weiterhin ständig die Mitangler beobachten, wo grade was beisst, denn ein Dorsch kommt selten allein. In dem Bereich werden noch mehr Fische sein. Besonders in der Abdrift nicht werfen, sondern Schnur geben, um den Grundkontakt nicht zu verlieren!!! Den Pilker bewegen und nicht über den Grund schleifen! So sind sicher um 10 Dorsche oder mehr pro Angler täglich machbar.

Wir wechseln Zudrift und Abdrift nach jedem Halt des Schiffes. So kommt jeder Angler in den Genuss, seinen Köder als Erster am Fangplatz anbieten zu können.

ZudriftAbdrift
Köder weit auswerfen, bis zum Grund absinken lassen und nun dem Pilker ein interessantes "Spiel" verleihen und ihn bis zur Bordwand führen. Nicht zur anderen Seite durchtreiben lassen, einholen, wieder auswerfen.Köder an der Bordwand zum Grund absinken lassen, interessant am Grund bewegen und jeweils so viel Schnur nachgeben, dass der Pilker den Grundkontakt nicht verliert. Ist der Pilker zu weit entfernt, einholen und am Schiff wieder absenken.

Wer sich aber nur gelangweilt an die Reling lehnt,         
lieblos unterm Boot rumtunkt und noch nicht
einmal den Grundkontakt spürt, wird leer ausgehen. . .
(Mein Echolot sieht alles ;-))